Krausmann Bad Dusche

Selbstreinigendes Glas

Glasklare Vorteile in individuellem Design

Selbstreinigendes Glas wird auf einer Seite mit einer fast unsichtbaren TIMELESS-Beschichtung versehen und kann auf der unbeschichteten Seite mit einem MADRAS-Dekoren veredelt werden. Die Dekore besitzen eine perfekte glatte Textur mit satiniertem Finish auf transparentem Untergrund. In jedem Fall besticht das Glas durch seine Transparenz und Farbneutralität, unabhängig von der Dicke des Glases. Die Wirksamkeit der Beschichtung ist dauerhaft und schützt das Glas vor Glaskorrosion.

Das garantiert eine leichte Reinigung. Wassertropfen gleiten schneller von der Oberfläche ab und hinterlassen dadurch weniger Kalkrückstände. Eventuelle Rückstände lassen sich zudem leichter reinigen.


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Spieglein, Spieglein an der Wand

Spiegel

In der Regel bestehen Spiegel aus ebenem, klarem oder gefärbtem Floatglas, dessen Rückseite mit einer reflektierenden Silberschicht überzogen ist. Von allen Metallen besitzt Silber mit 90 Prozent das höchste Reflexionsvermögen im sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich. Das Beschichtungsverfahren umfasst drei Arbeitsschritte: Das Sensibilisieren, das Versilbern und das Verkupfern. Im ersten Schritt wird die Glasoberfläche für eine gleichmäßige Haftung der Silberschicht vorbereitet, anschließend beim Versilbern eine Silbernitratlösung durch einen Sprühnebel (z.B. im Magnetron-Sputter-Verfahren) gleichmäßig aufgetragen. Durch Zugabe einer Reduktionslösung wird das Silber auf der Glasoberfläche abgeschieden und bildet eine etwa 70 Nanometer dicke Schicht. Der dritte Arbeitsgang beinhaltet das Auftragen einer Kupferschicht, die das Silber vor Oxidation schützt. Abschließend wird zum Schutz der Kupferschicht eine Lackierung aufgebracht.

Spiegel, bei denen das eintreffende Licht auf der einen Seite reflektiert, auf der anderen Seite jedoch ungespiegelt hindurchdringt, heißen Einwegspiegel. Eine Beschichtung mit dieser Fähigkeit ist physikalisch nicht möglich, weshalb auf die oben beschriebene Silberbeschichtung zurückgegriffen wird. Je nach Schichtdicke lassen sich unterschiedliche Reflexionsgrade realisieren. Damit diese Spiegel funktionieren müssen einseitig beleuchtete Lichtbedingungen vorherrschen d.h., der nicht einsehbare Raum muss dunkel, der zu reflektierende hell sein.


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Glas aus Kunststoff

Kunststoffgläser

Acrylglas

Polymethylmethacrylat (Kurzzeichen PMMA = Acrylglas) ist ein transparenter thermoplastischer Kunststoff.

Acrylglas ist ein außergewöhnlich vielseitiges Material mit einer unübertroffenen Lichtdurchlässigkeit, welches hervorragend zu bearbeiten ist. Ein echter Kunststoff-Klassiker.

Eigenschaften und Vorteile

  • Außergewöhnliche Lichtdurchlässigkeit
  • Hervorragende Beständigkeit gegen Außenbewitterung
  • Gute Thermoverformbarkeit
  • Geringes Gewicht
  • Kaltbiegen
  • einfache Bearbeitung und Montage
  • hohe Schlagfestigkeit
  • hoher Glanz, harte Oberfläche
  • farblose, getönte und opale Ausführungen erhältlich

Anwendungen

  • Verglasungen
  • Ausstellungsvitrinen
  • Displays und Verkaufsständer
  • Balkon- und Terrassenverglasungen
  • Wartehausverglasungen
  • Lichtwerbung
  • Laden- und Messebau
  • Möbelbau
  • Lärmschutzwände
  • und vieles mehr …

 

Stegplatten aus Acryl

Stegplatten bestechen durch hohe Lichtdurchlässigkeit und ausgezeichnete UV- und Witterungsbeständigkeit. Sie eignen sich für Anwendungen aller Art. Das niedrige Gewicht erleichtert den Einbau und spart somit Zeit und Kosten.

Eigenschaften und Vorteile

  • UV- und witterungsbeständig
  • hohe Hagelschlagfestigkeit
  • höchste Brillanz
  • sehr transparent
  • wärmedämmend

Anwendungen

  • Gewächshäuser
  • Wintergärten
  • Industrieverglasung
  • Ladenbau
  • Überdachungen
  • Carports
  • und vieles mehr …

 

Polycarbonat (extrudiertes Polycarbonat)

Polycarbonate (Kurzzeichen PC) sind thermoplastische Kunststoffe. Sie sind formal Polyester der Kohlensäure.

Polycarbonat besticht neben seiner hohen Transparenz und dem geringen Gewicht vor allem durch die außergewöhnlich hohe Schlagzähigkeit. Dieses Material ist nahezu unzerstörbar und kommt zum Einsatz, wenn Beständigkeit gefordert ist.

Eigenschaften und Vorteile

  • hohe Schlagfestigkeit – praktisch unzerbrechlich
  • großer Einsatztemperaturbereich
  • hohe Chemikalienbeständigkeit
  • geringes Gewicht (1,20 kg/m2/mm)
  • einfach in Montage und Handhabung
  • hohe Klarheit und Lichtdurchlässigkeit
  • Witterungs- und UV-Beständigkeit bei UV-vergüteter Ausführung
  • flexibel, formbar und maschinell zu bearbeiten
  • kalt abkantbar
  • Brandklassifizierung B1

Anwendungen

  • Sicherheitsverglasungen
  • Schutzabdeckungen für Maschinen
  • Dächer für Gebäude und Hallen
  • Lärmschutzwände
  • Wintergärten
  • Displays und Schilder
  • Messebau (B1)
  • Ladenbau
  • Geländerfüllungen
  • Lichtwerbung
  • Forstmaschinen
  • und vieles mehr …

 

 

Stegplatten aus Polycarbonat

Stegplatten sind Hohlkammerplatten aus Polycarbonat, welche durch ausgezeichnete Schlagfestigkeit und hervorragende Wärmeisolierung bestechen. Auch gebogene Verglasungen sind mit diesem Material zu verwirklichen.

Eigenschaften und Vorteile

  • ausgezeichnete Schlagfestigkeit
  • geringes Gewicht
  • hohe Lichtdurchlässigkeit
  • Witterungs- und UV-Beständigkeit
  • hervorragende Wärmeisolierung – Energieeinsparung
  • hält praktisch die gesamte UV-Strahlung zurück
  • problemlose Bearbeitung und Montage
  • ausgezeichnete Beständigkeit gegen Feuer
  • ideal für gebogene Verglasungen

Anwendungen

  • Wintergärten
  • Oberlichter
  • Aufsteller
  • überdachte Gehwege
  • Industriebedachungen und Verglasungen
  • Heimwerkerbereich
  • Swimmingpools
  • Gewächshäuser


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Glas will gepflegt werden – ein Leitfaden für den absoluten Durchblick

Pflegehinweise

Allgemeine Pflegehinweise:

  • Bei der Reinigung von Glas ist immer mit viel sauberem Wasser zu arbeiten, um einen Scheuereffekt durch Schmutzpartikel zu vermeiden.
  • Als Reinigungswerkszeuge eignen sich weiche, saubere Schwämme, Fensterleder, Lappen oder Gummiabstreifer.
  • Für Glas, Dichtungen und Rahmen sind unterschiedliche Reinigungsmittel und -werkzeuge zu verwenden.
    Wir empfehlen milde, silikon- und säurefreie Reinigungsmittel.
  • Unterstützt werden kann die Reinigungswirkung durch den Einsatz weitgehend ph-neutraler Reinigungsmittel oder handelsüblicher Glasreiniger.
  • Handelt es sich bei den Verschmutzungen um Fett oder Dichtstoffrückstände, kann für die Reinigung auf handelsübliche Lösungsmittel wie Spiritus oder Isopropanol zurückgegriffen werden. Bei starken Verschmutzungen ist eventuell eine Vorbehandlung mit Spülmittel erforderlich. Auch mit Dampfreinigungsgeräten können gute Ergebnisse erzielt werden.
  • Generell sollten KEINE chemischen Reinigungsmittel, wie alkalische Laugen, Säuren und fluoridhaltige Mittel angewendet werden.
  • Bei der Reinigung von Spiegeln ist zusätzlich zu beachten, dass nach der Reinigung der Rand – besonders der untere – mit einem trockenen Lappen abgewischt werden soll, denn Feuchtigkeit oder Reste von Reinigungsmitteln können den hinteren Schutzbelag des Spiegels beschädigen.
  • Um Kratzerbildung zu vermeiden, bitte keine Werkzeuge und Hilfsmittel wie Spatel, Stahlwolle oder Rasierklingen zur Reinigung verwenden.
  • Satiniertes Glas besitzt auf einer Seite eine leicht raue Oberfläche. Dadurch kann es zu einer leichteren Verschmutzung gegenüber glatten Glasoberflächen kommen. Das Glas am besten mit reichlich Wasser und Mikrofaserlappen, Leder oder Gummischaber reinigen.
  • Gläser mit außenliegenden Beschichtungen erfordern eine besondere Vorsicht und Sorgfalt bei der Reinigung. Im Vergleich zu herkömmlichen Verglasungen können Schäden stärker sichtbar sein oder die Funktion stören.

 

Das sogenannte „Abklingen” mit dem Glashobel oder auch der Einsatz eines Ceranfeldschabers zur Reinigung ist nicht zulässig.

Pflegehinweis für Polycarbonat & Acrylglas:

Reinigung und Pflege von Acrylglas/Plexiglas®, Makrolon®/Polycarbonat und PET/G:

Acrylglas/Plexiglas® (PMMA), PET/G, Makrolon®/Polycarbonat (PC) haben eine porenlose Oberfläche, auf der Schmutz kaum haften kann. Kunststoffe können sich jedoch elektrostatisch aufladen und entsprechend Staub anziehen.

Grundsätzlich gilt für alle Materialien: Niemals trocken abreiben!

Verstaubte Teile mit lauwarmen Wasser unter Zugabe von etwas Haushaltsspülmittel nass reinigen und anschließend mit einem weichen, fusselfreien Tuch trocknen. Darauf achten, dass sämtliche Schmutzpartikel entfernt sind.

Sollte eine Nassreinigung nicht möglich sein, kann die Oberfläche vorsichtig – ohne zu scheuern – mit einem feuchten Tuch oder Fensterleder abgewischt werden.

Bitte auf keinen Fall verwenden: Scheuermittel, scharfe Reinigungsmittel, Scheuerlappen oder Bürsten. Auch Lösungsmittel und Chemikalien wie Aceton, Benzol oder Tetrachlorkohlenstoff, Farbverdünner oder Alkoholverbindungen mit mehr als 5% Anteil Alkohol können die Oberfläche angreifen und eintrüben.

Für eine gründliche Reinigung und Pflege empfehlen wir folgendes Produkt (bei uns erhältlich):

Antistatischer Kunststoff-Reiniger/Pflege Flasche 250 ml


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Glas in allen Facetten

Glasvarianten

Isolierglas

Isolierglas besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch einen hermetisch abgeschlossenen Scheibenzwischenraum (SZR, auch LZR – Luftzwischenraum genannt, meist 8 bis 16 mm) getrennt sind und nur durch den Randverbund (aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff) zusammengehalten werden. Die Isolierverglasung ist als eigenständiges System zu betrachten, das zur Funktionstüchtigkeit einen umlaufenden Rahmen, wie beispielsweise einen Fensterflügel, nicht benötigt. Je nach statischen Erfordernissen können für die Scheiben Floatglas, teilvorgespanntes Glas (TVG) und Einscheibensicherheitsglas (ESG) bzw. daraus hergestellte Verbund- (VG) und Verbundsicherheitsgläser (VSG) zum Einsatz kommen. Darüber hinaus unterscheidet man nach der Anzahl der Glasscheiben zwischen 2-fach und 3-fach Isolierverglasungen. Im Hinblick auf die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) nehmen Letztere einen immer höheren Stellenwert ein.

 

Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Das fälschlicherweise oft als gehärtetes Glas bezeichnete Einscheibensicherheitsglas (ESG) entsteht durch thermisches Vorspannen von Floatglas. Als Ausgangsmaterial kann aber auch Ornamentglas verwendet werden. Bei diesem Prozess wird die Glasscheibe bis zu einem Transformationspunkt auf mehr als 600°C erhitzt und anschließend schlagartig durch schnelles Anblasen mit Luft abgekühlt. So wird das Glas in einen Eigenspannungszustand versetzt, bei dem der Kern der Scheibe unter Zugbeanspruchung und die Oberfläche unter Druckbeanspruchung steht. Dieser Vorgang macht das Glas biegezugfester. Durch die eingeprägte Oberflächendruckspannung kann der festigkeitsmindernde Einfluss von Oberflächendefekten erst wirksam werden, wenn Zugspannungen an der Oberfläche erzeugt werden. Daher nimmt auch die Temperaturwechselbeständigkeit durch die Vorspannung erheblich zu (ca. 200 K).

Eine ESG-Scheibe zerspringt beim Bruch in kleine, würfelförmige Bruchstücke. Hierdurch wird das Risiko von größeren Schnittverletzungen gesenkt. Die spezielle Bruchstruktur ist charakteristisch für ESG. Die stumpfkantigen Bruchstücke hängen untereinander zusammen und sind nicht größer als 1 cm².

 

Verbundsicherheitsglas (VSG)

Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus mindestens zwei Flachglasscheiben, die mit einer elastischen, reißfesten Hochpolymerfolie, meist Polyvinylbutyral (PVB) oder Sentryglas plus (SGP), so miteinander verbunden sind, dass bei einem Bruch der Scheiben die Bruchstücke an der Folie haften bleiben. Dies mindert das Risiko von Schnitt- oder Stichverletzungen bei Zerstörung der Glasscheiben und ermöglicht nach dem Bruch eine Resttragfähigkeit. Die Produktion von Verbundsicherheitsglas beginnt mit dem Zuschnitt der Glasscheiben und Bearbeitung der Kanten.

Einsatzbereiche für Verbundsicherheitsglas

In Deutschland muss Verbundsicherheitsglas (VSG) bei Überkopfverglasungen aus Gründen der Resttragfähigkeit Bestandteil des Scheibenaufbaus sein. Zunehmend werden aber auch im Fassadenbereich punktgelagerte Verglasungen aus VSG eingesetzt. Bei Vertikalverglasungen kann im Unterschied zu Überkopfverglasungen bei der Zerstörung beider Scheiben auch mit VSG aus ESG eine gute Resttragfähigkeit erreicht werden. Das Eigengewicht des Glases wirkt dabei in der Scheibenebene und die Bruchstücke werden durch die splitterbindende Wirkung der Folie zusammengehalten. Manche Verbundgläser mit einem Gießharzverbund werden im Rahmen von Zulassungen inzwischen auch als VSG eingestuft.

 

Teilvorgespanntes Glas (TVG)

Teilvorgespanntes Glas wird im gleichen Herstellprozess wie Einscheibensicherheitsglas (ESG) hergestellt, jedoch langsamer abgekühlt und unterscheidet sich so durch ein geringeres Maß der eingeprägten Vorspannung. TVG hat folglich eine geringere Biegefestigkeit als ESG. Das Bruchbild der Scheiben ähnelt dem des Floatglases, seine Temperaturwechselbeständigkeit beträgt rund 100°C. Teilvorgespanntes Glas kann nachträglich nicht bearbeitet z.B. geschnitten oder gebohrt werden.

Die Herstellung von TVG ist aus verfahrenstechnischen Gründen nur bis zu einer Stärke von 12 mm möglich. Die Mindestbiegefestigkeit wird mit 70 N/mm² angegeben. Das Bruchbild von TVG wird an Scheiben der Abmessungen 360 mm x 1.100 mm ermittelt. Dabei ist die zulässige Gesamtfläche der kleinen Bruchstücke und Inseln begrenzt.

TVG wird normalerweise nur als Verbundsicherheitsglas (VSG) aus 2 x TVG eingesetzt, um bei Bruch der Scheiben ein Resttragverhalten durch eine Verzahnung der Bruchstücke zu erreichen. Große Bruchstücke können sich dabei über den Folienverbund verzahnen. Erfahrungsgemäß muss der Mittelwert der Oberflächendruckspannung bei TVG für Gläser der Dicken 6 mm bis 10 mm zwischen 40 N/mm² und 55 N/mm² und für Gläser der Dicke 12 mm unter 50 N/mm² liegen, um die Anforderungen an das Bruchbild erfüllen zu können.

 

Basisgläser

Glas ist ein unverzichtbarer Baustoff im Hochbau. Er versorgt Innenräume mit Tageslicht und stellt die optische Verbindung nach außen her. Die ersten aus diesem Material hergestellten Objekte waren Glasperlen, ab etwa 1450 v. Chr. entstanden in Mesopotamien und Ägypten die ersten Glasgefäße. Die ältesten Fenster in Europa stammen aus der Zeit um 1000 n.Chr. Fenster bzw. Gläser sind mittlerweile Hightechprodukte, die unterschiedliche Oberflächen besitzen und eine Vielzahl an Funktionen erfüllen können.

Die Grundlage für alle Verglasungen im Bauwesen bilden Basisgläser. Diese werden nach Art ihrer Herstellung unterschieden in Floatglas (Aufgießen und Fließen), Ornament- bzw. Gussglas (Gießen und Walzen) und Pressglas (Pressen).

 

Floatglas

Beim Floatglasverfahren wird die Glasschmelze in einem endlosen Glasband über ein flüssiges Zinnbad geführt und richtet sich dort spannungsfrei und völlig eben aus. Nach der Abkühlung und dem Zuschnitt wird das Glas üblicherweise zu Funktionsgläsern weiterverarbeitet.

 

Gussglas

Beim Walzverfahren wird die Glasschmelze durch ein oder mehrere hintereinander liegende Walzenpaare geformt, zu einem Glasband gefertigt und anschließend abgekühlt und geschnitten. Durch Prägungen in den Walzen entstehen ornamentierte Gläser. Zu ihnen gehören Draht- und Drahtornamentgläser, Spiegelroh- und Designgläser sowie Profilbauglas. Das fertige Ornament- oder Gussglas kann wie Floatglas auf verschiedene Arten beschichtet und veredelt werden.

 

Pressglas

Das maschinelle Pressglasverfahren dient der Herstellung von Bauhohlglas. Dazu wird die viskose Glasmasse in einer Form zu einem offenen Glaskörper gepresst. Geschlossene Glashohlkörper werden aus zwei Pressglashälften zusammengeschweißt. Aus Pressglas werden Glassteine (früher: Glasbausteine), Betonglas und Glasdachsteine hergestellt.